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Über Mona · Meine Geschichte

Warum fühlt sich meine Beziehung nicht so an, wie ich es mir eigentlich wünsche?

Hi, ich bin Mona und diese Frage habe ich mir ziemlich lange gestellt.

Meine Geschichte lesen
Mona Diesmann am Meer, mit lockigem Haar und einem schwarzen Oberteil

Mein Wunsch

Ich wollte tiefe Nähe.

Ganz ehrlich? Seit ich denken kann, habe ich mir eine Beziehung gewünscht, in der ich mich geliebt, gesehen, begehrt und unterstützt fühle. Ich wollte tiefe Nähe und eine lebendige, lustvolle Verbindung.

Einen Mann, bei dem ich mich anlehnen kann. Der bleibt, wenn es schwierig wird und Verantwortung übernimmt. Der weiß, wohin er will und dem ich vertrauen kann.

Ich wollte die Frau sein, die sich spielerisch anlehnt. Die Blumen bekommt und seine Initiative spürt. Die sich wirklich gesehen und geliebt fühlt.

Doch das hätte ich niemals laut gesagt. Denn: „Darf ich das?“ und „Ist das überhaupt möglich?!“

Thank God gab es da immer diese leise Stimme in mir, die das heimlich hinterfragt hat.

Was mich geschützt hat

„Ich brauche keinen Mann!“

Als Scheidungskind und ohne gesunde männliche Präsenz in meinem Leben hatte mein System gelernt, dass auf Männer kein Verlass ist und ich besser die starke Frau bin, die alles alleine hinbekommt.

Ich war es, die mit 20 lauthals verkündete:

„Meine Einkäufe trage ich selber.
Meinen Umzug mache ich alleine.
Ich brauche keinen Mann!“

Uff… Heute weiß ich, dass dahinter das verletzte Mädchen in mir steckte, das Angst hatte, verlassen und verletzt zu werden. Ich führte sehr ungesunde Beziehungen.

Und auch, als ich in einer eigentlich sehr gesunden Beziehung lebte, konnte ich nicht entspannen. Ich analysierte ihn à la: „Wenn er nur X machen würde, wäre unsere Beziehung so anders!“

Ich korrigierte ihn und nörgelte ihm ein Ohr ab, bis er gar keine Lust mehr hatte, mir zuzuhören. Ich kontrollierte alles.

Wir waren im Alltag trotzdem ein gutes Team. Doch ich wollte eigentlich so viel mehr:

Ich wollte seine Frau sein.

Der Wendepunkt

Mit der Frage in mir, wie das wieder möglich werden kann, lernte ich etwas ziemlich Paradoxes:

Ich lernte, mehr von mir selbst zu sein und mir selbst mehr zu vertrauen – und gleichzeitig lernte ich, mich selbst zu hinterfragen.

Denn gesunde Liebe bedeutet niemals Selbstverrat, doch sehr wohl Selbstverantwortung.

Ich hörte auf, nur darauf zu schauen, was er anders machen müsste, und begann hinzuschauen:

  • Was passiert hier eigentlich in mir?
  • Was brauche ich wirklich?
  • Was gehört zu mir – und was zu ihm?
  • Und wo versuche ich über Kontrolle Sicherheit herzustellen?

Ich erkannte meine Muster und Schutzmechanismen und hinterfragte mein Männerbild.

Ich lernte, meine Gefühle zu fühlen, zu sagen, was ich brauche, Grenzen zu setzen und meinem Bauchgefühl wieder zu vertrauen.

Und von hier aus passierte Magic.

Denn eigentlich musste ich vor allem mir vertrauen, um auch Männern wieder vertrauen zu können.

Meine Beziehung heute

Heute kann ich mich halten – und mich halten lassen.

Unsere Beziehung ist nicht perfekt. Aber sie ist ehrlich und lebendig.

Wir sind uns tief nah. Wir führen die schwierigen Gespräche, können miteinander streiten, ohne gegeneinander zu kämpfen. Wir lachen, albern herum und genießen unser Leben miteinander.

Ich kann mich auf meinen Partner verlassen. Ich kann Unterstützung annehmen. Und ich kann mich ihm wirklich hingeben.

Denn genau hier liegt für mich der Sweet Spot für Beziehungen:

Vertrauen ohne Selbstaufgabe.
Sich auf den anderen verlassen, ohne ungesunde Abhängigkeit.

  • Ich kann stark sein und mich anlehnen.
  • Ich kann unabhängig sein und mich auf jemanden verlassen.
  • Ich kann Grenzen setzen und mich hingeben.
  • Ich kann mich selbst halten – und mich halten lassen.

Aus meiner Geschichte gewachsen

The Rooted Woman Method

Und genau aus dieser Entwicklung ist THE ROOTED WOMAN METHOD entstanden.

Für Frauen, die stark sind und gleichzeitig tief in sich die Angst tragen, verlassen zu werden.

Die gelernt haben, Sicherheit über Kontrolle, Leistung oder Anpassung herzustellen.

Und die vielleicht schon unheimlich viel innere Arbeit gemacht haben – aber merken, dass sie ihre Beziehung trotzdem immer wieder aus alten Mustern heraus führen.

Bei ROOTED WOMAN geht es darum, die Schichten abzutragen, die du irgendwann über dich gelegt hast, um dich zu schützen.

Dir selbst wieder zu vertrauen. Deine Bedürfnisse auszusprechen. Grenzen zu setzen. Und gleichzeitig offen für Nähe, Unterstützung und Liebe zu bleiben.

Damit du dich für Liebe nicht mehr selbst verlässt, kleiner machst oder dich aus Angst immer ein bisschen von ihr trennst.

Dein nächster Schritt

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